14-fach Digital Out Extension für Loxone (Link) – Proof of Concept (Teil 1)

Angeregt durch einen Beitrag im mikrocontroller.net Forum habe ich mich mal daran gesetzt und getestet ob man eine „Eigenbau Extension“ am LoxoneMiniserver betreiben kann.

Im Gegensatz zum Vorgehen im mikrocontroller.net Forum habe ich es mit der Arduino IDE und einer bewährten CAN-Library probiert. Zum lauschen auf dem CAN Bus, mehr ist der Loxone Link eigentlich nicht, habe ich mir den USBtin von Thomas Fischl nachgebaut. Auf der Seite von Thomas Fischl findet man auch alles was man benötigt, vom Schaltplan über den Bootloader bis zur Firmware, als Downloads.

USBtin-DIP-PCB 14-fach Digital Out Extension für Loxone (Link) - Proof of Concept (Teil 1)USBtin Platine für DIP ICs


USBtin-in-Betrieb 14-fach Digital Out Extension für Loxone (Link) - Proof of Concept (Teil 1)USBtin fertig bestückt in Betrieb

Ich möchte gleich darauf hinweisen das es sich wirklich nur um den Versuch der Machbarkeit handelt, es kann nicht garantiert werden das die entstandene Extension mit jeder neuen Loxone Version funktionieren wird. Allerdings kann man durch den eingesetzen Mikrocontroller auch eine Anbindung an andere Systeme, die auf einem CAN Bus beruhen, realisieren.

Allerdings sehe ich für mich in der entstandenen Extension die gleichen Vorteile wie der Entwickler im mikrocontroller.net Beitrag. Ich schließe 24V= Koppelrelais an und bei einem Defekt muss nicht gleich die komplette Extension getauscht werden sondern nur das defekte Relais.

Folgende Platine ist entstanden…

PCB-top-leer 14-fach Digital Out Extension für Loxone (Link) - Proof of Concept (Teil 1)Fertig bestückt, programmiert und im Betrieb, mit Koppelrelais, sieht es dann so aus…

Fertige-Platine-in-Betrieb-mit-Koppelrelais 14-fach Digital Out Extension für Loxone (Link) - Proof of Concept (Teil 1)Die „Eigenbau Extension“ wird als Relay Extension in der Loxone Config eingebunden und auch programmiert. Basieren tut sie auf einem ATMEGA32A, einem MCP2515 CAN Controller sowie einem MCP2551 CAN Tranceiver.

Über einen Jumper kann man den CAN Bus, bei Bedarf, mit einem 120 Ohm Widerstand abschließen.

Als Treiber für die Ausgänge kommen ULN2003 zum Einsatz, dies bedeutet das die Ausgänge gegen GND schalten.

Auf dem 16poligen Anschluss für ein Flachbandkabel liegen daher zusätzlich noch die 24V= an.

Die benötigten 5V= für die ICs werden mit einem integrierten DC/DC Wandler erzeugt, von extern benötigt die Platine 24V=.

Um jeder „Eigenbau Extension“ eine eindeutige ID zu geben setze ich den DS2401 1-Wire I-Button ein.  Die eindeutige ID dieses Bausteins wird beim Start ausgeleden und aus Teilen davon wird die CA ID der „Eigenbau Extension“ erzeugt.

Eine grüne LED signalisiert den Betrieb, bisher sind nicht alle Modi der originalen Relay Extension umgesetzt aber es funktioniert seit Tagen problemlos.

Von den USBtin Platinen habe ich noch einige übrig die ich als Leerplatine und Komplettbausatz im Blog Shop abgebe. DIe benötigten Bauteile sind auch weitgehend im Shop verfügbar.

Für alle die die „Eigenbau Extension“ nachbauen möchten folgt ein Bausatz und die Software in Kürze.

Im nächsten Teil der Beitragsreihe gehe ich auf die Analyse des Loxone Link Protokolls etwas näher ein, danach folgt die Software.

Wer aktiv mitmachen möchte dem empfehle ich, soweit kein CAN Bus Sniffer vorhanden ist, sich den USBtin zu bauen. Alles was im Teil 2 folgt werde ich mit diesem tollen Tool machen.

Weiterhin muss dann natürlich auch ein Miniserver vorhanden sein den man für die Tests nutzen kann ohne das dieser fest in der eigenen Homeautomation eingebunden ist.

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